Heizen wir uns krank?

Viele Heizsysteme verursachen gefährliche Staubwalzen

Hausstaub ist nicht nur lästig und ekelig. Er ist auch hochgefährlich, nicht nur für Allergiker. Setzt er sich in der Lunge fest, kann das zu schweren Erkrankungen führen. Milbenkot, Ruß, Hautschuppen, Sporen, Keime, sogar radioaktive und krebserregende Stoffe – in einem Kubikmeter Raumluft tummelt sich etwa eine Million Staubpartikel. Eine besorgniserregende Vorstellung angesichts der Tatsache, dass wir rund 90 Prozent unserer Zeit in Innenräumen verbringen und täglich circa 20.000 Liter Luft einatmen – was dem Volumen eines Heißluftballons entspricht. Gefährlich wird es vor allem dann, wenn Konvektionsheizungen den Staub auch noch aufwirbeln. Auch Fußbodenheizungen sind mit Vorsicht zu genießen. IGR-Deckenheizungen, deren Konvektionsanteil tatsächlich gegen Null geht, sind hier klar im Vorteil.

Aus gutem Grund verdrängen Deckenheizungen die klassischen Konvektionsheizflächen (Heizkörper und Fußbodenheizung) zunehmend. Sie verbreiten eine behagliche Strahlungswärme, sind sparsamer im Energieverbrauch und erzeugen keine schädlichen Staubwalzen. Aber ab wann ist ein Wärmestrahler überhaupt eine Heizung nach dem Wärmestrahlungsprinzip? Laut Armin Bühler ist die Definition eindeutig. Er gehört der Innovationsgemeinschaft Raumklimasysteme e.V. (IGR) an, einer Kooperation von mittelständischen Unternehmen für die Entwicklung innovativer Raumklimasysteme zum wohngesunden Heizen, Kühlen und Lüften. „Bei einer Heizung nach dem Wärmestrahlungsprinzip wird die Konvektion im luftdichten Raum vollständig vermieden. Das wird durch einen Wärmestrahler immer dann erreicht, wenn alle Stoffe im Raum – der so genannten Massekörper – durch Strahlungsenergie stärker erwärmt werden, als die direkt anliegende Raumluft. Das verhindert das Abkühlen der anliegenden Raumluft und die daraus entstehende Konvektion. Um dies sicherzustellen, kommt es auf den Strahlungsanteil an – und der ist bei Deckenheizsystemen (im luftdichten Raum) mit 100 Prozent am höchsten. Bei Wandheizungen ist der Konvektionsanteil abhängig vom Belegungsgrad aller aufsteigenden Flächen (Wände und Fenster). Die Fußbodenheizung sieht er in Bezug auf Konvektionsfreiheit kritischer: „Für die Fußbodenheizung errechnet sich – basierend auf Daten der DIN EN1264 Teil 5 und der Stefan-Bolzmann-Konstante – ein Konvektionsanteil von 49 Prozent. 51 Prozent Strahlungsanteil der Gesamtleistung reichen bei weitem nicht aus, um den Massekörper über die anliegende Raumlufttemperatur zu erwärmen. In einem 25 Quadratmeter großen Raum werden bei einem Heizwärmebedarf von 50 Watt pro Stunde circa. 600 Kilogramm Luft bewegt.

Von der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWHT) wird dagegen bestätigt, dass einzig bei Deckenheizsystemen der Konvektionsanteil gegen Null geht (Strömungsgeschwindigkeit circa 0,02 m/sec.). Ein unschätzbarer Pluspunkt bei der Vermeidung schädlicher Staubwalzen. Vor denen sollten sich nicht nur Allergiker hüten, denn Hausstaub enthält neben Haustaubmilben etc. auch sehr hohe Mengen an chemischen Subtanzen wie Weichmachern und Kunststofffasern. Strahlungswärme, wie sie von 100 Prozent aktiv installierten Deckenheizungen ausgeht, vermindern solche Luftbewegungen drastisch. Der Staub bleibt da, wo er ist und kann dort trocken abgesaugt oder nass aufgewischt werden. Die in der Luft verbliebenen Partikel werden durch die kontrollierte Wohnraumlüftung rausgefiltert. Das Erkrankungsrisiko wird deutlich minimiert. Ein weiterer Wohlfühlaspekt ist die Kühlfunktion der modernen Decken-Raumklimasysteme. Ergänzt man sie mit einer reversiblen Wärmepumpe und beschickt das Rohrleitungssystem mit kaltem Wasser, temperieren sie den Raum auf angenehme Weise und – im Gegensatz zu gängigen Klimaanlagen – mit wesentlich weniger unangenehmer Zugluft und Geräuschentwicklung.

Bei der Wahl des richtigen Heiz- und Kühlsystems geht es also längst nicht mehr nur um die möglichst wirtschaftliche Erwärmung und Kühlung der Räume, sondern v.a. auch um die Vermeidung gesundheitsgefährdender Staubverwirbelungen, die in der modernen Raumgestaltung – überwiegend ohne Teppichboden – besonders stark ausgeprägt sind. Bei der IGR spricht man daher bewusst von Raumklimasystemen – die Vitalität und Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden fördern. Es wurden verschiedene Ausführungen entwickelt, beispielsweise als massive Fertigdecke für den Neubau oder als einfach zu montierendes Profilsystem für Neubau und Modernisierung. Damit ist auch die Ausstattung einzelner Räume möglich. In jedem Fall ist die Raumluft dann so frisch und sauber, wie sie sein soll. Und meist sogar besser als draußen. Weitere Informationen auf www.igr-raumklimasysteme.de.

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